Über unseren Stamm

Das Stammeszeichen

Das Stammeszeichen ist zusammengefügt aus:

 

- einem Ölzweig, welcher halbkreisförmig ein „C“ beschreibt.

- einem Schiff, welches aufgebaut ist aus einem „V“-förmigen Rumpf und

- einem „P“ förmigen Segel.

Das Schiff gilt als:

 

- Zeichen für die Arche (Gen 6, 14 - 9, 19) welche Rettung und Hoffnung symbolisiert

- altes christliches Sinnbild für die Kirche (Einheit der Kirche)

- Bild für den Lauf des Lebens

 

Der Ölzweig gilt als:

- altes Zeichen im Christentum für Frieden und Versöhnung

 

Ölzweig und Schiff im Kreis angeordnet, deutet auf die Ausrichtung der gesamten Erde hin.

Sie symbolisieren: Friede, Hoffnung und Rettung für jeden einzelnen und für die ganze Welt.

 

Das Stammeszeichen ist als weiße Form auf rotem Grund auf dem Stammesbanner abgebildet.

 

Der Stammesname

Alfons Beil wurde am 3. September 1896 in Gutenstein an der Donau geboren. Im September 1915 absolvierte er am Berthold-Gymnasium in Gutenstein das Notabitur und wurde kurz darauf als Soldat in den Ersten Weltkrieg eingezogen. Nach Kriegsende studierte er in Innsbruck und Rom Theologie und Philosophie.

Ab dem 15. Oktober 1936 wurde er erster Kurat an der neuen St. Albert-Kirche in Heidelberg. Dort begann er unter dem Pseudonym Albert Bieler Regime-kritische Bücher und Schriften zu verfassen und jüdische Mitbürger vor Verfolgung zu beschützen.

Am 9. Mai 1948 wurde Beil in Heidelberg als Pfarrer investiert, wo er von 1950 bis 1969 Dekan des Kapitels Heidelberg war. Am 13. Dezember 1956 ernannte ihn Papst Pius XII. zum Päpstlichen Geheimkämmerer (Monsignore).

Als Wegbegleiter Beils sind zu nennen: Gertrud Luckner, Hermann Maas, Marie Baum und Richard Hauser, die 1942 im „Marienhaus“ in Heidelberg zusammentrafen, um zu beraten, was für Verfolgte des Naziregimes getan werden könne. Am 20. August 1971 ging Beil als Pfarrer von St. Albert in Heidelberg in Pension, um den „Un“-Ruhestand in Heidelberg-St.-Michael zu verbringen, wo er noch nach Kräften als Seelsorger mithalf.

Erst 1995, mit seiner Übersiedlung ins „Mathilde-Vogt-Altenzentrum“ in Heidelberg- Kirchheim, wo Beil sein letztes Lebensjahr verbrachte, zog er sich endgültig aus der Gemeindeseelsorge zurück. Bis zuletzt verfolgte Beil aufmerksam die in- und ausländische Presse, denn neben der deutschen beherrschte er noch die lateinische, italienische, französische und englische Sprache – und er mischte sich weiterhin ein.

 

Beil starb im 101. Lebensjahr am 1. März 1997 in Heidelberg, wo er auf dem konfessions- übergreifenden Bergfriedhof, bei den so genannten „Pfarrergräbern“, beerdigt wurde. Zeit seines Lebens stand Beil in der Kirche für die Liturgische Bewegung, Ökumene, Bibelbewegung und Erneuerung der Kirche. 2002 wurde Beil für sein unerschrockenes Eintreten für jüdische Mitbürger in der Zeit ihrer Verfolgung im Dritten Reich, mit der Umbenennung des Albertusplatz (neben der St. Albert Kirche) in „Alfons-Beil-Platz“ gewürdigt.

 

Bei Fragen: info@vcp-hd.de

Letzte Aktualisierung am 10.06.2013

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